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PEDE{Lab | Eine Experimentierumgebung f ur
die Verteilte K
unstliche Intelligenz?
Rolf Reinema, Gerhard Kraetzschmar
Bayerisches Forschungszentrum fur Wissensbasierte Systeme (FORWISS)
Forschungsgruppe Wissenserwerb
Am Weichselgarten 7, W-8520 Erlangen
Email: frfreinem, gkkg@forwiss.uni-erlangen.de
Zusammenfassung
In der Verteilten Kunstlichen Intelligenz (VKI) werden grosse und komplexe Softwaresysteme entwickelt, die aus einer Vielzahl von (teil-)automen Subsystemen bestehen und verteilt an der Losung einer komplexen Problemstellung arbeiten. Dabei steht man immer wieder vor dem Problem, das Verhalten der entwickelten Softwaresysteme unter moglichst realistischen Einsatzbedingungen zu testen und zu evaluieren, vorhandene Fehler zu finden, Verhaltensanomalien aufzudecken und Aussagen uber die Leistungsfahigkeit eines Softwaresystems zu machen.
Konventionelle Verfahren und formale Methoden, wie sie aus dem Bereich des Software Engineering bekannt sind, sowie verfugbare Experimentierumgebungen besitzen eine Reihe von Defiziten, wodurch sie fur das Testen und Evaluieren komplexer Softwaresysteme, insbesondere von VKI{Systemen, nicht ausreichen oder nur bedingt eingesetzt werden konnen.
Im PEDE-Projekt wird mit der Experimentierumgebung PEDE{Lab ein neuer Ansatz fur das Testen und Evaluieren komplexer Softwaresysteme verfolgt. Fur die Experimentierumgebung PEDE{Lab wurde ein konventionelles Simulationssystem als Basissystem verwendet. Darauf aufbauend wurden Konzepte und Methoden entwickelt, die es ermoglichen, Softwaresysteme in Simulationsmodelle innerhalb des Simulationssystems zu integrieren und eine gemeinsame Simulation durchzufuhren.
1 Einleitung und Motivation
In der Verteilten Kunstlichen Intelligenz (VKI) werden sehr grosse und komplexe Softwaresysteme entwickelt, die meist aus einer Vielzahl von (teil-)automen Subsystemen bestehen
?Erschienen in: Jurgen Muller (Hrsg.), Beitrage zum Grundungsworkshop der Fachgruppe Verteilte Kunstliche Intelligenz, Document D-93-06, Deutsches Forschungszentrum fur Kunstliche Intelligenz, Saarbrucken, April 1993