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Es lebten einmal ein Mann und seine Frau. Sie waren sehr traurich denn sie hatten keine Kinder und hatten oft den God daran gebeten: Wir möchten so herzlich ein kleines Kind haben. Und wenn es ganz klein wäre, so winzig wie ein Daumen, so wollten wir es doch liebhaben."
Eines Tages gebar die Frau ein Kind, das war nicht größer als ein Daumen. Die Eltern waren sehr glücklich. Sie hatten ja so lange darauf gewartet. Da der Knabe nicht höher als ein Daumen war, nannten sie ihn Issunboschi, was im japanisch Daumesdick bedeutet. Sie beide waren sehr fröhlich und stolz auf ihn. Die Zeit verging, Issunboschi aber blieb immer so klein. Als er zehn Jahre vollendete war er auch nicht größer geworden. Er blieb genauso groß als er geboren war und zwar nicht länger als ein Daumen. Der alte Mann und seine Frau waren sehr unruhig. Sie gaben ihn gut zu essen, er blieb jedoch immer noch klein. Der kleine Junge war nicht länger als ein Zoll gewachsen.
Issunboschi war so klein, daß er konnte nicht an die Hand siene Eltern gehen, denn er konnte nicht mehr als ein Stroh ertragen. Er war ein ausgezeichneter Sänger und Tänzer, wurde aber damit nicht völlig zufrieden weil er wegen seines Wuchses nicht arbeiten konnte. Außerdem die Kinder von der Nachbarschaft hatten oft ihn Zwerg" gennant.
Issunboschi konnte das nicht länger ertragen und eines Tages entschließ er sich abzufahren. So sagte er zu seine Eltern: Ich muß weg nach der Hauptstadt und dort will ich Arbeit finden."
Obwohl der Mann und seine Frau sehr traurig waren wegen seiner Abreise, gaben ihm eine Schüssel ein Eßstäbche und eine Nadel und wünschten ihm Glück. Der Kleine nahm die Schüssel statt ein Schirm, der Nadel band er zu an der Seite als Schwert und das Eßstäbche hatte er als Spazierstock und setzte sich auf dem Weg.
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So ging er, aber die Hauptistadt war immer sehr weit. Unterwegs traff er eine Ameise und fragte sie ob die Stadt noch weit sei.
Die Amaise antwortete:
Verkürzt deinen Weg und gehe durch die Löwenzähne, dann durch die Pferdschwanzepflanzen und dann geh der Fluß entlang."
Issunboschi dankte sie und ging durch die Löwenzähne- und die Pferdschwänzepflanzen und kam schließlich zum Flußufer an. Dort benutzte er der Schüssel als ein Boot und das Eßstäbche als Paddel und fuhr fort. Bald erreichte er eine große Brücke wo viele Leute standen. Als er so viele Leute sah, dann dachte Issunboschi: Da bin ich endlich! Das soll die Hauptstadt sein!" und setzte an das Ufer.
Die Hauptstadt war sehr groß, voller Menschen die waren immer in Eile und sahen ziemlich besetzt aus. Es war stets gefährlich für den kleinen Issunboschi; er konnte von die Spaziergänger zertreten sein denn die ihn nicht sehen konnten. Also dachte er: Ich muß darauf aufpassen damit ich nicht tottreten werden." und deshalb suchte er menschenleere Straßen. So ging er fort und kam zu einen großen Herrenhaus; das war das Haus eines sehr reichen und mächtigen Herrschers. Issunboschi stieg die Streppe hinauf und rief: Ist jemand zu Hause?"
Da kam jemand an die Tür konnte aber nicht der kleine Issunboschi sehen deswegen trat dieser zurück und murmelte: Ich hörte als ob jemand gerufen hat, gibt es doch niemand vor die Tür."
Issunboschi rief noch einmal: Ich bin gleich hier, bei die Schuhen!"
Der Mann sah nach unten noch eimal an und dann erblickte er Issunboschi zwischen den Schuhen. Er hatte noch nie so ein kleines und winziges Kind gesehen. Er neigte und hob Issunboschi auf, setzte ihn auf seine Handfläche und betrachtete ihn mit großer Interesse. Danach brachte er ihn zu das Zimmer einer Prinzessin. Dort hatte Issunboschi so schön gesungen und getanzt daß alle bervunderten seine Kunst. Die Prinzessin hatte ihm so gern daß sie entschließ ihn bei ihr bleiben lassen.
So Issunboschi blieb zu Dienst in der Wohnung des Herres.
Sollte die Prinzessin ein Buch lesen, so mußte er die Seiten durchblättern, als sie Hieroglyphenschriftübungen machte, vorbereitete er das Tinte. Er übte sich auch ans Fechten aus mit seinem Nadelschwert. Issunboschi war immer dicht bei der Prinzessin und begleitete sie bei ihre Ausfluge und Spaziergänge.
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Eines Tages ging die Prinzessin zu Kiymiuischrein und unterwegs war von einen Räuber angegriffen der sie entführen wollte. Issunboschi aber war auch dabei und schrie laut: Warte! Da bin ich, Issunboschi! Aufpassen, du Schlingel!"
Der Räuber lachte als er der kleine Issunboschi erblikte: Und was machst du dagegen, du Zwerg?"
Und dann er schluckte ihn hinein. Der kleine Issunboschi aber war voller Mut und erstach das Räurebauch mit seinem Schwert. Dann kletterte er seinen Hals empor immer stechend mit seinm Schwert. Der Räuber schrie von Schmerzen: Au Waia! Es es tut Weh!" Issunboschi aber wollte nich aufhalten und schließlich sprang von das Räubersnase heraus. Der Räuber lief weg so schnel wie möglich.
Dann die Prinzessin nahm was der Räuber auf der Erde gelassen hatte. Das war ein Glücksbringer. Da sagte sie zu Issunboschi: Das ist ein Glückstalisman und wenn du ein Wunsch hättest, du sollst dieses Stück schütteln und dann möge dein Wunsch erfühlt worden." Da die Prinzessin war sehr dankbar sie fragte ihn: Was ist dein Wunsch?"
Der kleine Issunboschi der nicht größer als ein Daumen war antwortete: Mein Wunsch ist daß ich höher von Gestalt wäre."
Die Prinzessin dann schüttelte das Glückstück und sagte: Wachse, wachse! Issunboschi soll höher werden!"
Dann wachste Issunboschi größer und größer und bald vor der Prinzessin stand ein schöner junger Mann. Sie kamen zurück nach die Residenz zusammen und dort der Herr war sehr entzückt mit Issunboschi und lies ihm seine Dochter zu heiraten.
Issunboschi lad seine Eltern und alle lebten vergnügt in der Hauptstadt.
Translated from English by Vesso.
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